14 Aug

Amber, Alter, Aggression und AG Charlottenburg

Vita: „Amber, du brauchst dich überhaupt nicht so diebisch zu freuen! Mir und meinem Frauchen wurde NICHT die Wohnung gekündigt! Nein, ich bin KEIN Straßenhund mehr, sondern ein Wohnungswohlstandshund!“

Amber: „Ich dachte nur, mir ist da was in dieser Richtung zu Ohren gekommen, weil du durch dein dauerhaftes Gebelle doch ziemlich störst und durch dein forsches Hinrennen zu allen Leuten mit Kindern manchmal schon Angst und Schrecken auslöst, hätte das Probleme gegeben. Das AG Charlottenburg hat nämlich am 13.06.2014 (Az.: 232 C 53/14) entschieden, dass lang anhaltende störende, aggressive und bedrohliche Handlungen eines Mieters eine fristlose Kündigung rechtfertigen und bei akut bedrohlichem Verhalten auch keine Räumungsfrist gewährt werden muss. Im entschiedenen Fall hatte eine Mieterin einen Besucher eines anderen Mieters mit einer Glasflasche verletzt, eine andere Mieter mit Erde beworfen, wiederholt beleidigende Äußerungen von sich gegeben, massiv und langandauernd rumgeschrien usw. –
Da ist Schluss meinte das Gericht und auch die Tatsache, dass die Mieterin schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde, in der eine paranoide-halluzinatorische Erkrankung diagnostiziert wurde, änderte nichts an dieser Tatsache. Tja, und da meinte ich, gewisse Parallelen zu klein Vita erkennen zu können …“

Vita: „Ach Amber, du wirst alt und deine Sinneswahrnehmungen lassen massiv nach! Ich belle doch hier nur, um EUCH zu beschützen! Ihr wärt ohne mich schon alle längst von Dieben und Mördern jämmerlich ausgebeutet und gemeuchelt worden. Und zu anderen Menschen renne ich nur, um meiner unbandigen Freude über mein neues Leben im Wohlstand Ausdruck zu verleihen und …“

Amber: „Oh gelobet seien deine edlen Intentionen! Aber bedenke auch die Außenwirkung deiner Taten und besinne dich auf ein ruhigeres Leben in Anstand und Sitte!“

Vita: „Du liebe Güte, Amber! Du WIRST alt – allein deine Sprache spricht Bände!“

 

 

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