17 Sep

Barclay und die Pelzindustrie

Barclay als Strandläufer

cu: „Barclay, du schaust aber toll aus vor den Atlantikwellen…“
Barclay: „Ja genau, und du hast versprochen, dass wir da nächstes Jahr wieder hinfahren! Apropos toll aussehen: Ich hatte heute Nacht wieder eine Lehrstunde von der unglaublich schlauen Setterhündin (Anm. d. Red: das kann nur Amber sein – unser verblichener und schwer vermisster Kanzleihund). Weißt du was die mir erzählte? Ihr Zweibeiner tötet flauschige hübsche Tiere nur wegen deren Fell. Ich überlege schon, ob ich das Fellwachstum SOFORT einstelle.“
cu: “ Beruhige dich – es soll bald eine Änderung im Tierschutzgesetz geben. Die Pelztierhaltung soll langfristig verboten werden, um unnötiges Leiden von Tieren zu vermeiden. Die Tötung von Tieren sei mit dem Grundgesetz nach Art 20 a nur dann vereinbar, wenn es dabei um höherwertige Interessen ginge. Bei der Tötung, nur um einen Pelz zu gewinnen, ist das eben nicht der Fall.“
Barclay: „Ha, meinen Pelz kriegt gar niemand!!!“
cu: „Du bist auch kein Nutztier (die Betonung liegt auf „Nutz“, das kommt von Nutzen oder nützlich!). Außerdem zweifle ich daran, dass jemand es gerade auf deinen pubertären Pelz abgesehen haben könnte…“
Barclay: „Frechheit! Mein Pelz riecht wie ein frischer Frühlingswind!“
cu: „Genau. Und mein Name ist Hase.“
Barclay springt auf: „WAS – WO – HASE, wo ist der, was traut der sich???“

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